Soziale Erziehung

Maßnahmenkatalog

Im Sozialen Lernen sollen die Kinder an den Erwerb dieser Werte herangeführt werden und prozessorientiert lernen, diese akzeptierten Werte im sozialen Umgang anzuwenden. Voraussetzung ist die Fähigkeit, das eigene Verhalten zu überdenken, daraus Schlüsse zu ziehen und die Bereitschaft, zu friedlichen Lösungen beizutragen. Prozessorientiert sollen die Schüler lernen, mit Erfolgen sowie Misserfolgen umzugehen, um die notwendige Anstrengungsbereitschaft zu erhalten.

Sozialtraining (Klasse 3)

An der Manfred-Holz-Grundschule findet am Anfang des 3. Schuljahres ein 2-tägiges Sozialtraining statt. Die Durchführung übernimmt Frau Will von der Kreisjugendpflege in Peine. An den zwei Tagen wird zunächst das Wohlbefinden der Schüler in der Klasse ermittelt, um mögliche Probleme (schlechte Stimmung, Außenseiter, Mobbing,…) aufzudecken. Die Kinder sollen lernen ihre Gefühle, Ängste und Stärken zu verbalisieren. Wenn man seine eigenen Gefühle benennen kann, kann man leichter auf die Gefühle der Mitmenschen eingehen.

Streitschlichter

Am Ende des dritten Schuljahres werden jedes Jahr interessierte Kinder zu sogenannten Streitschlichtern ausgebildet. Bestimmte Herangehensweisen werden erarbeitet. Sie sollen zukünftig im Sinne „Kinder helfen Kindern“ Schüler/innen die helfen Streit zu Klären. Eine Lehrkraft unterstützt die Schüler/innen je nach Bedarf.

Im Schulalltag haben so immer zwei Schüler des vierten Jahrgangs in den Pausen „Streitschlichterdienst“. Sie bleiben im Schulgebäude und verabreden Termine mit den streitenden Schüler/innen und/oder führen Gespräche.